Von Blistern und Tinkturen

Falko hat vom Tierarzt Tabletten verschrieben bekommen. Ziemlich große sogar. Konnten wir die ersten zwei anfänglich noch gut in Wurst verpacken ohne dass er es merkt, mussten wir sie bald zerkleinern um sie unter das Futter zu mischen. Selbst das merkte er und spuckte sogar kleine Tablettenstücke aus. Mittlerweile reicht sogar das Knistern der Tablettenverpackung dass er schnellstens Reißaus nimmt und uns empört und angsterfüllt anschaut dass wir ihm sowas antun. Wir müssen ihn regelrecht austricksen, dass er ja nicht den leisesten Verdacht schöpft, etwas komisches könnte in seinem Futter sein. Eine Tinktur für seine verletzte Pfote hätten wir auch. Keine Ahnung wie wir die aufbringen sollen…

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Falko hat etwas knistern gehört und sucht Schutz…

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Lieblingsplätze

Also mit dem Winter will es heuer bei uns nicht so recht klappen. Dabei gibt gerade die kalte Jahreszeit einiges her wenn es um Fotos mit Falko geht. Wolfsspitze machen sich im Schnee einfach super. Nur wenn es Ende Januar immer noch keinen Schnee gibt, dann bleiben wir halt zu Hause zum fotografieren. Ist ja auch gemütlich. Falko findet das eigentlich auch, und hat da schon seine absoluten Lieblingsplätze. So viel sei verraten. Eine Hundehütte oder einen Hundekorb brauchts nicht.

Also am Morgen findet man Falko gern hinter dem Vorhang

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Nach dem ersten Spaziergang heißt es ruhen. Gerne im Auto oder manchmal gibts sogar eine kleine Spritztour.

Die Zeit bis zum nächsten Spaziergang  kann lang werden. Da lohnt sich dann schon ein intensives Studium des Mitbewohners.

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Wann gehn wir endlich wieder?

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Endlich waren wir wieder spazieren. Dann richten wir uns mal für den Abend her.

Auf der Couch bleibt er meist nicht lange. Ein paar Streicheleinheiten, dann verschwindet er wieder hinter dem Vorhang.

Herbstspaziergang

Kommt es uns nur so vor oder sieht man derzeit wieder vermehrt wuschelige Artgenossen von Falko. In den letzten Tagen sind uns doch tatsächlich einige Spitze und spitzähnliche über den Weg gelaufen. Wolfsspitz, Zwergspitz, Eurasier sowieso und letztens sogar Elos. Schön anzuschauen sind sie allesamt. So wie Falko im Buchweizenfeld, vor dem Hanffeld, nochmal im Buchweizenfeld und nochmal…..

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Wolfsspitz Art

So ein Wolfsspitz ist ja schon ein pittoreskes Wesen. Grund genug, ihn mal so richtig in Szene zu setzen und unsere künstlerisch begabte Nichte zu beauftragen, ein Falko Porträt zu erstellen. Wie es sich für eine richtige Künstlerin gehört haben wir sie über Monate richtiggehend bekniet, nur die Inspiration wollte sich offenbar lange nicht einstellen. Zuletzt, zum Geburtstag vom Frauerl war es soweit: Ein Falko-Aquarell als Geburtstagsgeschenk.

 

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Frühlingsgefühle

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Hach ist der Frühling schön. Besonders nach so einem langen Winter. Falko nimmt die Schönheiten der Natur allerdings etwas anders wahr. Und so zieht er uns bei unseren Spaziergängen von einem köstlich duftenden Grasbüschel zum nächsten um dann auch gleich immer seine Duftmarke zu hinterlassen. Na ja, jedem das Seine. Wir auf jeden Fall sind begeistert vom prallen Blütenmeer allerorten. Falko macht sich auch gut darin;-)

 

Über Wesen und Charakter des Spitzes III

In der aktuellen Ausgabe einer österreichischen Hundezeitschrift wird unter dem Titel „Mythen in der Hundewelt“ auf das bekannt bellfreudige Verhalten der Spitze eingegangen. So sollen die Spitze ja auch speziell als Wachhunde gezüchtet worden sein, daher sei es natürlich nur verständlich wenn sie zu alarmiertem Gebelle neigen.

Falko würde ich rassetypisch ebenfalls als sehr wachsamen Hund bezeichnen, der jede Bewegung, jedes für ihn nicht gleich zuordenbare Geräusch lautstark kommentiert. Und das in verschiedenen Nuancierungen. Ein normales Hundegebell zu nachtschlafener Zeit im Haus regt niemanden mehr auf. Wird wohl ein Haserl draussen vorbeigehoppelt sein. Echt gruselig wird es wenn er aus tiefer Kehle zu knurren anfängt. Dann schaun wir schon mal nach. Alles in allem ein super Wachhund, und, es gibt echt viel schlimmere Kläffer…

Falko auf seinem Wachposten

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Über Wesen und Charakter des Spitzes II

 

 

Wolfsspitze jagen nicht. So oder so ähnlich steht es gern in vielen Hundeführern.

So kann man zum Beispiel lesen:

„Der Spaziergang mit einem Spitz macht einfach Spaß, da er kein oder kaum Jagdverhalten zeigt…“

„Wegen geringer Neigung zum Wildern wird er von der Jägerschaft gerne als Hofhund in wildreichem Gebiet empfohlen“

Falko hält sich jedenfalls nicht an die diversen Hunderatgeber: Kaum sieht (riecht) er eine Katze, einen Hasen, ein Reh, erwacht sein Jagdinstinkt und er rennt weg wie von der Tarantel gestochen. Das hat schon zu einigen missliebigen Situationen geführt, nämlich dann, wenn am anderen Ende der Leine ein unvorbereitetes Frauchen/Herrchen hängt und diese die Beschleunigungskräfte am eigenen Leib verspüren.

Im (leider vergriffenen) Standardwerk, Enzyklopädie der Rassehunde (Räber 1993)- fällt der Befund auch etwas nüchterner aus:

Es gibt Spitze die nicht jagen und es gibt eben auch Spitze die jagen. Es gilt für den Spitz was für alle anderen Hunderassen auch gilt: Die Rasse, die garantiert nicht jagt gibt es nicht. Der Hund ist von seiner Herkunft her ein Laufraubtier und der Trieb, einer Wildspur zu folgen oder einem fliehenden Tier nachzurennen, schlummert latent in jeder Hundeseele.

Wie wahr, wie wahr…

Typische  Beute